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Lapa, T. & Álvares, C. (2025). Jenseits von Etiketten: Die Generation Z als soziotechnisches und kulturelles Konstrukt. In Christoph Kochhan, Gudrun Bolduan (Ed.), Generation Z international: Ansprache und Rekrutierung junger Talente: Erwartungen an Arbeitgeber und Berufsfelder. (pp. 3-28). Wiesbaden: Springer.
T. J. Silva and M. C. Álvares, "Jenseits von Etiketten: Die Generation Z als soziotechnisches und kulturelles Konstrukt", in Generation Z international: Ansprache und Rekrutierung junger Talente: Erwartungen an Arbeitgeber und Berufsfelder, Christoph Kochhan, Gudrun Bolduan, Ed., Wiesbaden, Springer, 2025, pp. 3-28
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TY - CHAP TI - Jenseits von Etiketten: Die Generation Z als soziotechnisches und kulturelles Konstrukt T2 - Generation Z international: Ansprache und Rekrutierung junger Talente: Erwartungen an Arbeitgeber und Berufsfelder AU - Lapa, T. AU - Álvares, C. PY - 2025 SP - 3-28 DO - 10.1007/978-3-658-49350-9_1 CY - Wiesbaden UR - https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-49350-9 AB - In diesem Beitrag wird das Konzept der Generation Z kritisch beleuchtet und herausgearbeitet, dass sie weniger als empirische Kategorie, sondern vielmehr als soziotechnisches und symbolisches Konstrukt zu verstehen ist, das maßgeblich durch Medieninfrastrukturen, institutionelle Agenden und Marktlogiken geprägt wird. Anstatt die Kohorte als homogene Einheit zu betrachten, rückt der Beitrag die strukturellen Ungleichheiten in den Fokus – insbesondere jene, die mit Klasse, Geschlecht, Ethnie, geografischer Lage und digitalem Zugang verknüpft sind. Diese Unterschiede unterminieren jedes kohärente Narrativ einer einheitlichen Jugendidentität. Anhand aktueller portugiesischer Umfragedaten zu kulturellen Praktiken wird beispielhaft deutlich, dass der Zugang zu digitaler Infrastruktur und Medienkompetenz weiterhin stark ungleich verteilt ist und somit die Vorstellung einer universell vernetzten und technologisch versierten Generation relativiert. Diese Analyse hinterfragt essentialistische und deterministische Darstellungen von Generationenidentität und zeigt auf, wie algorithmische Profilerstellung sowie Generations-Branding normative Skripte verstärken und gleichzeitig die gelebte Vielfalt und Komplexität der jungen Menschen ausblenden. Der Beitrag plädiert daher für einen reflektierteren und kritischeren Ansatz in der Jugendforschung, der auf konkreten Daten basiert, die Unterschiede innerhalb der Generation anerkennt und vermeidet, Generationsetiketten als unumstößliche Wahrheiten zu behandeln. Generation Z wird somit nicht als feststehende demografische Größe verstanden, sondern als umkämpftes Terrain von Bedeutungszuschreibungen und Darstellungen. ER -
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